Presse

Erschienen in den Kinzigtal Nachrichten am 03.02.2019:

Tipps und Kniffe von zwei Profi-Köchen

Zweite KN-Küchenparty mit Thomas Karuth und Christopher Nobis

Einen gleichermaßen informativen wie unterhaltsam-geselligen Abend erlebten die Teilnehmer der zweiten KN-Küchenparty am Dienstag in den Verkaufsräumen des Möbelhauses Rudolf am Schlüchterner Untertor.

Diesmal standen Thomas Karuth (38) und sein Sous-Chef Christopher Nobis (28) vom Hotel-Restaurant Zum Spessarttor in Bad Soden-Salmünster an der freistehenden Herd-Konsole, um für die rund drei Dutzend Leser unserer Zeitung, die sich als Abonnenten um die Teilnahme beworben hatten, ein Drei-Gänge-Menü zu „zaubern“. Und dies natürlich vor deren Augen.

Denn die KN-Küchenparty ist zum einen eine Kochshow, in der die Akteure ihr Können unter Beweis stellen und die Zubereitung erläutern. Währenddessen erhalten die Zuschauer wertvolle Tipps von den Profi-Köchen. Zum anderen dürfen die Teilnehmer der Küchenparty „Is(s) gut“ auch selbst Hand anlegen. Hierzu ließen sich Lydia Müller aus Bellings, Anke Friedrich aus Wallroth, Susanne Dittrich aus Steinau und Mario Weber aus Bad Soden-Salmünster zu Beginn nicht zweimal bitten, sondern erhielten Schürzen und schnitten sodann Äpfel, Zwergorangen oder Gemüse, während Thomas Karuth über Zutaten, Garverfahren und Kniffe beim Zubereiten informierte. Die Rehkeule brachte der Chefkoch zwar von einem Lieferanten aus der Region mit, ist aber wie die übrigen Lebensmittel auch in den Edeka-Habig-Supermärkten erhältlich.

Das Fleisch wurde im Sous-Vide-Verfahren gegart, einer Niedrigtemperatur-Methode aus Frankreich, bei welcher das Fleisch in Vakuumbeuteln etwa zwei Stunden bei 54 Grad Celsius in einem Wasserbad liegt. Das Fleisch wird gar und weich, bleibt innen rosa und wird vor dem Servieren nur noch kurz beidseits angebraten. Auf der Karte stand ein getrüffeltes Maronensüppchen als Vorspeise, rosa gebratene Rehkeule auf Selleriepüree mit Broccoli und Kräutersaitlingen als Hauptgang sowie eingekochte Kumquat (Zwergorangen) auf Panna Cotta mit Tonkabohnen. Zur Verfügung stand im Bora-Küchenstudio bei Möbel Rudolf ein Induktions-Kochfeld und eine Grillfläche aus Edelstahl mit zwei Kochzonen.

Letztere kommt aus der fernöstlichen Küche und nennt sich Tepan. Derweil erfuhren die Teilnehmer zum Beispiel, dass Trüffelöl nicht nur ein intensiveres Aroma als echte Trüffeln liefert, sondern auch deutlich preisgünstiger ist. Denn 100 Gramm des Edelpilzes kosten je nach Güte zwischen 14 und 45 Euro. Für das Einkochen der zuvor blanchierten Kumquats ließ Karuth Zucker karamellisieren und löschte diesen mit Orangensaft ab, um das Ganze dann mit Vanille zu verfeinern. Bei der pürierten Maronensuppe betonte er, dass kleine Zwiebeln wie etwa Schalotten besser geeignet seien. Die ebenso verwendeten Äpfel sollten zur Sorte Granny Smith zählen, weil deren Säuregehalt zu derlei Suppen besser passe als jener von anderen Apfelsorten. Für das Püree des zuvor geschnittenen Sellerie brauchte es wenig mehr als Salz und Schlagrahm, wobei Christopher Nobis das Salz erst nach etwa einem Drittel der Kochzeit hinzufügte. Generell gelte bei Gemüse, dass dieses dann nicht mehr so viel Wasser ziehe, sondern sich besser mit den anderen Zutaten verbinde. Beim Broccoli und ähnlichem Gemüse sei zu beachten, diese mit viel Salz zu kochen, um deren Geschmack und Farbe zu verstärken.

Den Kulturpilz Kräutersaitling würzten die beiden Kochprofis mit Salz und Pfeffer sowie Thymian und Rosmarin, also ganz „klassisch“. Im Verlauf des Abends wurde deutlich, dass Thomas Karuth sein Handwerk teils in Sterne-Küchen wie im Ettlinger Nobelhotel „Erbprinz“ oder bei Sternekoch Jörg Müller auf Sylt gelernt hat und mit Leidenschaft ausübt. Entsprechend köstlich gelangen die drei Gänge, welche die Teilnehmer der KN-Küchenparty in festlichem Ambiente an weiß gedeckten Tischen in vollen Zügen genießen durften.

Quelle: Kinzigtal Nachrichten


Foto: Elisabeth Schmitt

Erschienen in den Kinzigtal Nachrichten am 21.05.2015:

Bei Sabrina Neidert klappt der Service am besten

Sabrina Neidert hat sich gegen die Konkurrenz großer Hotels und Restaurants durchgesetzt und ist hessische Jugendmeisterin der Restaurantfachleute 2015. Mit ihr freut sich besonders ihr Chef Thomas Karuth vom Restaurant Spessarttor.

„Ich konnte es erst gar nicht so richtig glauben“, erzählt die 23 Jahre alte junge Frau aus Bellings, die kurz vor Abschluss der Ausbildung steht. Ende Juni ist Prüfung und sie wird übernommen, wie Karuth sagt. Er hat großen Anteil an dem Erfolg seiner ersten Auszubildenden in diesem Beruf. Vierte unter den zwölf Restaurantfachleuten wurde ihre Kollegin Samantha Wolf aus Schlüchtern.

In der Berufsschule qualifizierten sich die beiden Spessarttor-Azubis für die Hessenmeisterschaft. In Frankfurt galt es einen Tisch für ein Vier-Gänge-Menü mit allem, was dazu gehört, zu decken. Für die Dekoration war das Motto „25 Jahre Deutsche Einheit“ vorgegeben. Dieses setzte Neidert mit den dezent dosierten Farben Schwarz-Rot-Gold, einem VW-Käfer und Trabbi sowie einem zweiteiligen, durch eine Art Brücke verbundenen Blumenarrangement um.

Zu den Aufgaben gehörte es unter anderem, aus einer Auswahl Weinen jeweils die Rebsorte sowie zehn Schnäpse am Geruch zu erkennen. Beim Servieren im Saal mit 150 Gästen, darunter Prominenz und die Prüfungskommission, galt es eine Poularde am Tisch zu tranchieren und ein Crêpe Suzette zu flambieren.

Sabrina Neidert war vorbereitet, doch an zwei Tagen war auch Neues gefragt. Spannend war das Arbeiten in ungewohnter Umgebung mit meist unbekannten Menschen. Der Prominenz zu servieren ist für sie kein Problem: „Gast ist Gast, sie müssen alle gleich behandelt werden“, sagt sie. Nun bereitet sie sich auf die Prüfung und die Deutsche Meisterschaft in Bad Godesberg vor.

Quelle: Kinzigtal Nachrichten


Internet-Kolumne Dr. med. Hans-Peter Legal

Hotel/Restaurant „Zum Spessarttor“ (Bad Soden-Salmünster) – wo jugendliche Cuisinefrische mit höchster Erfahrung gepaart sich der Hausforderung stellt

„Ein Koch, ein wirklich guter Koch, ist ein göttliches Wesen“, sagte der franz. Philosoph und Feinschmecker Voltaire. Aber dazu später etwas mehr. Es ist eine bezaubernde, ländliche Gegend, wo uralte Wälder, grüne Wiesen und plätschernde Bäche die Menschen erfreuen können. Heinrich Hesse meinte: „Dort, wo Dich die Natur wachküsst, wirst Du genießen können, wie im Himmelbett“. Etwas abseits jenes weltbekannten Heilbades, wo Kureinrichtungen und wohltemperierte Thermal Solebäder den Ton angeben, liegt die Eingangspforte des Mittelgebirgesund Hotel/Restaurant „Zum Spessarttor“. Man kann dieses beliebte Gasthaus einfach nicht übersehen. Durchschreitet der aufmerksame Besucher die Türe, so kommt sofort ein „aha“ Effekt. Eine wohlwollende Wärme mit freundlichen Farbtönen und aufmerksamen, liebenswürdigen Gastgebern zeigt an – „Hier bin ich richtig“. Johann Wolfgang von Goethes Spruch, der da lautet: „Warum stehe ich davor? Ist nicht Türe da und Tor? Kommen Sie getrost herein, würden wohl empfangen sein“, ergänzt den Willkommensgruß. Es ist das reizende „Trio“ Karuth, welches mit Senioren Hans bzw. Anna Maria und Junior Chef Thomas den Ton angeben. Nach dem das beliebte Hotel/Restaurant vor fast 4 Jahrzehnten in Familienhand überging und sich zur Blüte entwickelte, war die Zeit gekommen, dass Filius Thomas den Kochlöffel in den eigenen vier Wänden schwingen konnte. Dieser aufgeweckte, sympathische Küchenchef aus Leidenschaft, kann namhafte Adressen seiner Laufbahn, als Beweis des „Könnens“ aufzählen. Da sei für Kenner „ Haus Erbprinz Ettlingen“, „Jörg Müller/Sylt“. „Steinheuer Ahrweiler“ usw. genannt. Seine Philosophie besagt, stichwortartig – Ehrlichkeit, Frische, Qualität und Heimat. Diese wichtigen Grundtugenden gibt er in seinen eleganten Ausbildungsbetrieb auch Anfängern gerne weiter. Trotz seines jugendlichen Aussehens, merkt man Karuth doch die Erfahrung an. Die Speisen bzw. Getränkekarte zeugt von Intelligenz, Kreativität und Fingerspitzegefühl. Seine Schlemmerbuffets des Eventkalenders sind der große Renner der Saison. Golf und Gourmet gehört dazu. Es wäre müßig, alle Variationen aufzuzählen. Eines aber sei doch verraten. Seine Lieblingsgerichte sind Riesencurrie bzw. Kalbsblutwurst. Der Leitspruch könnte auch von Oskar Wilde sein, welcher da heißt: „Die großen Gedanken kommen aus dem Herzen“. „Man muss eben dem Körper etwas bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen“. Der freundliche Ton, perfekter Service und die Verlässlichkeit sind Markenzeichen von „Spessarttor“ und alles bewegt sich im fairen Preis-, Leistungsverhältnis. Das Beste sei, man besucht die Karuth Family mal selbst. Schön ist es, den Sommer auf der Terrasse bzw. Biergarten zu genießen. Sein Haupt bettet man in modernen Zimmern mit Komfort und Stilelementen. Der amerikanische Philosoph Emerson meinte: „Gastfreundschaft besteht aus Wärme, Trinken und großer Ruhe“. Weshalb mag man hierbei nicht mal eine Empfehlung abgeben?

Dr. med. Hans-Peter Legal (www.dr-legal.de)


Erschienen im Kundenmagazin STRÖMUNG der Kreiswerke Main-Kinzig:

Genuss hoch zwei

"Bei mir soll sich jeder wohlfühlen." So lautet das Credo des Spitzenkochs. Viele Jahre lang sammelte Thomas Karuth Erfahrungen in deutschen Sterneküchen. Sein Handwerk lernte er im Ettlinger Nobelhotel "Erbprinz". Im Dienste des guten Geschmacks zog es ihn später in die Villa Hammerschmiede in Pfinztal bei Karlsruhe und nach Sylt ins Restaurant von Sternekoch Jörg Müller.


Nun ist Thomas Karuth zurück in der Gaststätte seiner Eltern, um einen Kindheitstraum wahr werden zu lassen. Mit viel Engagement hat er das Lokal umgebaut, um seine Gäste in ebenso feiner wie ungezwungener Atmosphäre empfangen zu können. Die Räume spiegeln das neue Konzept für das "Spessarttor" wider: Die Besucher dürfen in der rustikalen Gaststube mit viel Holz und einem gemütlichen Kamin Platz nehmen oder sich im eleganten Restaurant unter Kronleuchtern niederlassen.
"Ich bin Gastgeber für die Leute, die auf ein Bier vorbeikommen, und für Feinschmecker, die unsere Weinkarte schätzen."
Darum gibt es im "Spessarttor" zwei Speisekarten: eine mit deutschen Klassikern und eine mit modern zubereiteten regionalen Kreationen.
Ortstermin in dem Hotel-Restaurant "Zum Spessarttor" in Bad Soden-Salmünster. Am linken Tisch wird Schnitzel mit Kartoffelsalat verzehrt. Und an der Tafel nebenan gibt es ein opulentes Vier-Gänge-Menü für Gourmets. An beiden Tischen sind die Gäste begeistert. Kein Wunder: Gastgeber Thomas Karuth bietet in seinem Restaurant nur Spitzenqualität an – ob bei Sekt oder bei Selters.


Um beide Geschmackswelten zu vereinen, organisiert Thomas Karuth einmal monatlich ein Event mit einem Fünf-Gänge-Menü. "Dann gibt es Köstlichkeiten zu probieren, an die man sich sonst eher nicht herantraut", erklärt er. An solchen Abenden verführt der Spitzenkoch seine Gäste mit geschmorten Ochsenbäckle oder Jakobsmuscheln nach Art des Hauses.
Den aktuellen Trend zu mehr Regionalität setzt Thomas Karuth um, indem er seine Küche einfach dem Geschmack vor Ort anpasst. Kompromisse macht er dabei nicht. Alle Gerichte serviert er in höchster Qualität. Und damit hat er großen Erfolg.

Copyright by Kreiswerke Main-Kinzig / Mit Dank an Mainblick - Büro für Kommunikation aus Frankfurt für die investigative Recherche und die professionelle Arbeit!


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